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Weidezaunpfähle die durch die Jahre allen Wettern trotzen,
die erst einmal nichts anders sind als ein Pfahl, der nur einem Zweck dient.
Langsam aber stetig verändert sich das Holz, reduziert sich immer mehr,
gibt dem Betrachter die Möglichkeit auch anders zu Sehen, eine Gestalt,
einen menschlichen Körper, eine tierähnliche Silhouette, eine neue Form,
die dem Betrachter und möglicherweise nur Ihm persönlich in Auge springt.Diese Zeitfenster einbinden in eine Skulptur war ein Gedanke.-
Bei einem Spaziergang durch die Felder und ließ ich mich zu dieser Idee inspirieren.

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Ein Symposium unter dem Thema:
Ästhetik des Verfalls - Reduktion als kreative Kraft

....oderAlt und Neu , nichts bleibt... .Zeitfenster, Symbiose von Kunst und Natur.Zeitfenster, Ausgangsmaterial soll unsere heimische Kulturpflanze,
die Kopfweide sein.Für einen gewissen Zeitraum existieren Objekt und Baum miteinander,
bieten durch die wechselnden Jahreszeiten ein sich immer veränderndes Bild.Lebendige Skulpturen, die neu austreibende Weide wird einen nestähnlichen Saum
aus frischen neuen Trieben bilden und das Objekt in das charakteristische Bild
einer Kopfweide integrieren. Der Baum wird über die Jahre kräftiger, größer und höher.
Auch das Objekt verändert sich, wird älter (versilbert), bekommt neue Strukturen,
verliert an Masse, gewinnt neue Konturen.
Ein Zusammentreffen mit Herrn Benker aus Tonnenheide ließ die Idee von Zeitfenstern
Symbiose von Natur und Kunst weiter reifen und entwickelte sich im Zusammenhang
mit dem Landart-Festival 2004 zu einem internationalen Bildhauersymposium.
Das Symposium fand auf dem Gelände des gerade erst entstehenden Archeparks
in Rahden Tonnenheide an der Hochzeitsmühle
vom 16.Juli bis zum 20.Juli satt . |
5 Stämme
5 Künstler
5 Regionen Europas
5 Skulpturen
5
verschiedene Sichtweisen
5 Zeitfenster
Die Aktion sollte zum einen den Besuchern einen Einblick in die Arbeit
der Bildhauer gewähren und zum anderen, sollte sie der Versuch sein,
ein besseres, möglicherweise neues Verständnis für die Kunst,
aber auch für die Natur aufzubauen.
Die Bildhauer waren eingeladen sich frei zu dem oben erwähnten Thema und
mit den schon im Winter gesetzten Weidenstämmen zu beschäftigen.
Die teilnehmenden Künstler mit ihren Arbeiten: |
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Peter Gotthard, Hermagor, Österreich |

Dezsö Szilagyi, Galgaheviz, Ungarn |

Lii und Raul Teder, Viljandi, Estland |

Heinz Knefelkamp, Warmsen, Deutschland |

Rainer Ern, Alswede, Deutschland |